Es gibt Orte in der Automobilgeschichte, die mehr sind als Produktionsstätten. Sie sind Legende, Identität und kulturelles Gedächtnis zugleich. Das Werk von Arese bei Mailand gehört zweifellos dazu. Hier entstanden einige der ikonischsten Serienmodelle von Alfa Romeo – vom eleganten Coupé bis zur sportlichen Limousine.
Ferrari – dieser Name entfacht bei Enthusiasten sofort Bilder von rot lackierten Karossen, aufheulenden V8‑ und V12‑Motoren und von Legenden am Lenkrad. Doch so sehr Ferrari als Marke für stilvolle Sportwagen und Rennerfolge steht, so wenig kommt der Blick auf das, was eine Ferrari‑Legende wirklich ausmacht: den Motor. Genau diesem unverwechselbaren Herzschlag widmet sich der bildstarke Band “Ferrari Motoren – 15 Triebwerksikonen von 1947 bis heute”, herausgegeben im Heel Verlag.
Die 1960er Jahre gelten als eine der innovativsten Dekaden der Automobilgeschichte. Roger Gloor gelingt es in „Alle Autos der 60er Jahre – 230 PKW-Marken aus 30 Ländern“ eindrucksvoll, diese Vielfalt systematisch zu dokumentieren. Auf 408 Seiten präsentiert das Buch rund 230 Marken aus etwa 30 Ländern, darunter bekannte Hersteller wie Ford, Volkswagen oder Mercedes-Benz, aber auch zahlreiche heute vergessene Produzenten aus Europa, Amerika, Asien und Australien.
Der Mythos Grand Prix lebt von Maschinen, die mehr sind als reine Rennfahrzeuge. Sie sind technische Manifestationen ihrer Zeit, Ausdruck ingenieurtechnischer Kühnheit und Bühne für Fahrer, deren Namen bis heute den Klang von Legenden tragen. Genau diesem Spannungsfeld widmet sich der Bildband „Grand Prix – Ikonen der Königsklasse“ von Jörg Walz, erschienen im Motorbuch Verlag.
Es gibt Automobile, die über ihre technische Bedeutung hinaus zu kulturellen Ikonen werden. Der Lamborghini Countach gehört zweifellos dazu. Kaum ein anderer Supersportwagen prägte die automobile Popkultur der 1970er- und 1980er-Jahre so nachhaltig: keilförmig, radikal, mit nach oben schwenkenden Türen und einem V12 direkt hinter dem Fahrer. Kaum ein Kinderzimmer jener Zeit, in dem kein Poster dieses italienischen Exoten hing. Der Band „Lamborghini Countach“ von Francesco Patti widmet sich genau diesem Mythos – und zeichnet die Geschichte eines der berühmtesten Supersportwagen der Welt nach.
Mit der Präsentation der Alfa Romeo 8C Competizione im Jahr 2007 und der später folgenden offenen Variante Alfa Romeo 8C Spider gelang Alfa Romeo ein emotionaler Paukenschlag: Nach Jahren der Zurückhaltung kehrte die Marke mit einer kompromisslosen Design- und Technikorientierung in die Welt der exklusiven Sportwagen zurück. Genau dieser faszinierenden Episode widmet sich das reich bebilderte Buch „Alfa Romeo 8C: Competizione – Spider“ aus der renommierten „Supercars“-Reihe von Giorgio Nada Editore.

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